Normalerweise beginnt alles mit einer Idee…
Meine Patchwork-Reise begann mit einer gekauften Jelly Roll. Die Blautöne und die Optik der Batik-Stoffe hatten es mir angetan. Zuerst lag die Jelly Roll eine Weile rum, weil sie ja nicht für ein bestimmtes Projekt gekauft wurde. Also was damit tun? Nach einer umfangreichen Recherche solle es dieses 3D-Muster werden. Dann also die Streifen in hell, mittel und dunkel aufgeteilt, den Rollschneider gezückt und naiv drauf los genäht. Eine Sache die ich zumindest richtig gemacht habe, war zuerst jeweils zwei Streifen mit den grauen Streifen zu verbinden und erst danach die Dreiecke zuzuschneiden. Dann das Ganze ausgelegt und festgestellt, dass für eine größere Decke eine zweite Jelly Roll wohl gut gewesen wäre. Auch das Konzept von “Nesting Seams” war mir unbekannt, so dass es doch offensichtlich einige Probleme mit nicht perfekt passenden Nahtkreuzungen gab. Von Weitem betrachtet fällt das aber offensichtlich nicht mehr auf. Aufgrund mangelnder Erfahrung im Quilten habe ich hier nur im Nahtschatten gequiltet. Um den 3D-Effekt nicht zu stören, musste das Binding den Hexagonen folgen. Warum einfach wenn es auch kompliziert geht. Trotz oder wegen seiner Imperfektion liebe ich diesen Quilt. Immerhin ist er mein…
…Erstlingswerk
Techniken:
Strip-Piecing
Quilten im Nahtschatten gequiltet.
Binding um die Hexagone
Fazit:
Fertig ist besser als perfekt